Leistung 04
Versicherungscheck: Was Sie haben, was fehlt, was weg kann.
Die meisten Vertragsbestände sind nicht geplant, sondern gewachsen: abgeschlossen bei Berufsstart, beim Autokauf, nach dem Umzug – jeweils passend für damals. Der Check bringt Ordnung in dieses Gewachsene.
Warum gewachsene Bestände fast immer Schieflagen haben
Versicherungen werden in Lebenssituationen abgeschlossen – und Lebenssituationen ändern sich schneller als Verträge. Die Hausratsumme aus der ersten Wohnung passt nicht zur heutigen Einrichtung. Die Risikolebensversicherung läuft weiter, obwohl der Kredit längst getilgt ist. Die Unfallversicherung wurde als Ersatz für eine BU verkauft, die es nie gab.
Solche Schieflagen sind kein Zeichen von Nachlässigkeit, sondern die normale Folge von zwanzig Jahren Alltag. Der Punkt ist nur: Sie kosten doppelt – in Form von Beiträgen für Schutz, der nicht gebraucht wird, und in Form von Risiken, die niemand abgedeckt hat.
Was beim Check tatsächlich passiert
Der Check ist kein Angebotsvergleich, sondern eine Bestandsaufnahme. Am Ende steht keine Empfehlungsliste für neue Verträge, sondern eine Übersicht über Ihre tatsächliche Lage.
Bestandsaufnahme – Alle laufenden Verträge werden erfasst: Sparte, Versicherer, Beitrag, Versicherungssumme, Laufzeit, Kündigungstermin. Diese Übersicht allein ist für viele schon der Gewinn – weil sie vorher nirgends vollständig existierte.
Deckungsprüfung – Je Vertrag: Was ist versichert, was ist ausgeschlossen, reicht die Summe? Hier zeigen sich Unterversicherung, veraltete Bedingungen und fehlende Erweiterungen wie Elementarschutz.
Doppelungen – Mehrfach abgedeckte Risiken – etwa Rechtsschutz in zwei Verträgen oder Schutzbriefe parallel zum Automobilclub. Das ist reines Sparpotenzial ohne jeden Verlust an Sicherheit.
Lücken – Risiken ohne Abdeckung, geordnet nach finanzieller Tragweite. Nicht alles muss sofort geschlossen werden – aber Sie sollten wissen, was offen ist und warum.
Bewertung der Altverträge – Nicht jeder alte Vertrag ist ein schlechter Vertrag. Ältere Vorsorgepolicen mit hohen Garantiezinsen sind oft wertvoller als jede Neuanlage. Kündigen wäre hier der teuerste Rat.
Was Sie dafür brauchen
Hilfreich sind die Versicherungsscheine und die letzten Nachträge – der Nachtrag ist wichtiger als der ursprüngliche Schein, weil er den aktuellen Stand abbildet. Bei Vorsorgeverträgen zusätzlich die letzte Standmitteilung, bei der gesetzlichen Rente die aktuelle Renteninformation.
Wenn Unterlagen fehlen, ist das kein Hindernis. Über einen Maklerauftrag kann ich die Daten bei den Versicherern anfordern. Ein Maklerauftrag ist dabei ausdrücklich keine Kündigung und ändert an Ihren Verträgen nichts – er regelt nur, dass ich für Sie Auskunft erhalten und mit den Gesellschaften kommunizieren darf.
Versicherungen prüfen lassen in Weinheim und der Region
Für Mandanten in Weinheim und den Ortsteilen, in Hemsbach, Laudenbach, Birkenau, Hirschberg, Schriesheim und Viernheim sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar bis Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Der Check findet bei Ihnen zu Hause statt, wenn die Unterlagen dort liegen – oder per Video, wenn Sie sie vorab bereitstellen.
Sinnvoll ist eine Wiederholung etwa alle zwei Jahre und immer dann, wenn sich etwas Grundlegendes ändert: Umzug, Familienzuwachs, Immobilienkauf, Wechsel in die Selbstständigkeit.
Häufige Fragen
Nein. Der Check ist eine Bestandsaufnahme, keine Vorstufe zum Abschluss. Sie erhalten eine Übersicht mit Einordnung und entscheiden anschließend selbst, ob, was und wann Sie etwas verändern. Auch „alles bleibt“ ist ein legitimes Ergebnis.
Nein. Ein Maklerauftrag ist keine Kündigung und berührt Ihre bestehenden Verträge nicht. Er regelt ausschließlich die Betreuung: dass ich Auskunft erhalten und in Ihrem Auftrag mit den Versicherern kommunizieren darf.
Das Gespräch selbst dauert je nach Anzahl der Verträge ein bis zwei Stunden. Die Auswertung erstelle ich danach und bespreche sie in einem zweiten Termin mit Ihnen – damit Sie Zeit haben, die Unterlagen in Ruhe anzusehen, statt im Gespräch entscheiden zu müssen.
Ja, denn bei wenigen Verträgen ist die Frage nach den Lücken meist die wichtigere. Gerade die beiden zentralen Absicherungen – Haftpflicht und Arbeitskraft – fehlen überraschend häufig, während weniger wichtige Verträge vorhanden sind.
